[Web Publishing - Usability & Accessibility]
Schlagworte: SEO, Suchmaschinenoptimierung
Um bei Suchanfragen möglichst gut gefunden zu werden, sollte die Seite suchmaschinenfreundlich sein, d.h. die Suchmaschine soll leicht wie möglich die relevanten Inhalte der Seite indizieren können. Das Wichtigste sind immer noch die Inhalte - wer keine echten Inhalte hat, kann mit diversen Tricks vielleicht die Suchmaschinen überlisten. Die Erfahrung zeigt, daß dies jedoch selten von langer Dauer ist, da die Suchmaschinenbetreiber recht gut diesen Tricks auf die Schliche kommen und häufig die tricksenden Seiten durch schlechte Plazierung bestrafen.
Gleichzeitig honorieren Suchmaschinen nicht nur echte Inhalte, sondern auch deren optimale Aufbereitung. Hier also einige Tips, wie sie das Suchmaschinenranking Ihrer Seiten verbessern können.
- Möglichst keine Frames verwenden, da Suchmaschinen sich mit Frameseiten nur schlecht anfreunden.
- Die Informationen sollten als HTML-Text vorliegen. Bilder, Flash oder mit Javascript generierter Text kann von Suchmaschinen nicht gelesen werden.
- Seiten sollten aussagekräftige Namen haben. seite12.html oder index.php?cat=12 werden in der Regel schlechter plaziert als meerschweinchen.html oder veranstaltung.html.
- Je mehr Links auf eine Seite zeigen, umso besser wird die Seite in der Regel plaziert. Dabei werden jedoch nur echte <a href=".."> Links berücksichtigt, Links in JavaScript oder JavaApplets können von den Suchmaschinen nicht berücksichtig werden.
- Auch die Linkbeschriftung ist wichtig, beispielsweise ist
Hier sind meine <a href="urlaub.html" Urlaubsbilder</a> sehr gut,
Meine Urlaubsbilder sind <a href="urlaub.html">hier</a> schlecht,
<a href="urlaub.html"><img src="strand.jpg"></a> sehr schlecht.
- Überschriften sollten als solche durch semantisches Markup (h1 - h6) gekennzeichnet werden, wichtige Stichworte entsprechend hervorgehoben werden.
<font size=4 color=red> Sommerurlaub</font> - der Suchroboter kann nicht erkennen, daß es sich hier um eine Überschrift handelt, er sieht ja nicht, daß der Text groß und rot ist.
<h1>Sommerurlaub</h1> - an dem h1 erkennt der Suchroboter, daß es eine Überschrift erster Stufe und somit ein wichtiger Begriff ist.
<b>Sylt</b> - für den Suchroboter ist das nur fetter Text.
<strong>Sylt</strong> - hier weiß er, daß es sich um wichtigen (stark betonten) Text handelt.
- Wichtig ist auch der Seitentitel title - wird er doch beim Suchergebnis als erstes angezeigt.
Mit <title>Neue Seite 1</title> unterscheidet man sich nicht von den anderen 14 Millionen Seiten. "Seite von Hans Dampf" ist da schon besser, "Modelleisenbahnen - Seite von Hans Dampf" ist - wenn Sie über Modelleisenbahnen berichten - noch besser.
<meta name="description" content="Kurze, präzise Beschreibung der Seite"> ist wichtig, weil diese Beschreibung oft bei dem Suchergebnis angezeigt wird.
- Auf <meta name="keywords" content="Geldverdienen, reich, kostenlos, Sex, MP3, Filme, Britney Spears"> kann man mittlerweile verzichten, da die Suchmaschinen die Stichwortliste kaum noch berücksichtigen, denn mit den "keywords" wurde früher häufig Schindluder getrieben. Sie sollten also wirklich nur relevante Stichworte angeben.
- Je mehr Text auf der Seite ist, umso häufiger wird sie in den Index aufgenommen. Die Verwendung von Synonymen bei wichtigen Stichworten kann auch von Vorteil sein, wer mal Briefträger, mal Postbote in seinem Text schreibt, wird unter beiden Stichworten gefunden. Wer jedoch meint, durch eine lange Liste von Stichwörtern und möglichen Synonymen sich hochmogeln zu können, erreicht unter Umständen den gegeteiligen Effekt:
Suchmaschinen erkennen mittlerweile schon, ob Stichworte Bestandteil des Textes sind, oder nur Teil einer Liste!
Fazit:
Wichtig sind erstens Inhalte - zweitens, daß diese Inhalte für Suchmaschinen zugänglich sind - drittens, daß der Inhalt richtig strukturiert und mit den passenden HTML-Elementen ausgezeichnet ist. Und an einer informativen, technisch fehlerfreien, benutzerfreundlichen und lebhaft geschriebenen Seite erfreuen sich nicht nur Suchmaschinen, sondern auch Ihre Besucher.
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Schlagworte: LaTeX, Formelsatz, Textverarbeitung
Bei TeX braucht man sich nicht um die Formatierung zu kümmern, das erledigt TeX automatisch. Doch ab und zu und immer öfter ist man mit der Standardformatierung nicht mehr zufrieden - seien es nun die Seitenränder oder die Kopfzeilen, die Überschriften oder die Schriftart. Viele dieser Einstellungen kann man mit diversen TeX- bwz. LaTex-Paketen vornehmen.
Ein Paket wird mit dem Befehl \usepackage[wahlweise Liste von Optionen]{Paketname} eingebunden. Welche Parameter durch das Paket automatisch geändert und welche zusätzlichen Befehle zur Verfügung gestellt werden, steht meistens in der Beschreibung des Pakets.
Wer Texte in Deutsch schreibt, sollte das Paket german (\usepackage{german}) oder babel mit der Option german (\usepackage[german]{babel}) aufrufen; das Paket fontenc (\usepackage[ T1]{fontenc}) ermöglicht zusätzlich die Silbentrennung bei Wörtern, die Umlaute enthalten. Will man die Umlaute und ß direkt über die Tastatur eingeben, muß noch das Paket inputenc mit der entsprechenden Zeichenkodierung geladen werden (üblich ist \usepackage[latin1]{inputenc}).
Seitenränder kann man mit dem Paket geometry ändern, das Aussehen von Kapitel- und Abschnittsüberschriften mit titlesec. Kopf und Fußzeilen erstellt und ändert man bei Bedarf mit fancyhdr, und einzelne Seiten werden mit Hilfe von lscape im Querformat gesetzt.
Wer Grafiken einbinden muß, greift gerne auf graphicx zurück. Der Autor mathematischer Arbeiten weiß die Pakete amsmath, amsthm u. ä. zu schätzen. Zwar kann man mit diesen Paketen auch simple kommutative Diagramme erstellen, für kompliziertere Diagramme eignet sich Xy-pic besser, das auch für einfachere zweidimensionale Zeichnungen gut zu gebrauchen ist. Für kompliziertere Zeichnungen ist es unter Umständen günstiger, die Zeichnung mit einem externen Programm zu erstellen, und sie dann entweder als Grafikdatei oder als Quelltext einzubinden. Unter Linux gibt es dafür das Programm xfig, das Grafiken auch als LaTeX-Quelltext exportieren kann.
Vorgabemäßig werden LaTeX-Dokumente in der Schriftart Computer Modern gesetzt. Am einfachsten läßt sich die Schrift mit einem entsprechenden Paket ändern. Ich bevorzuge zum Beispiel die Schrift Palatino und benutze dafür das Paket pxfonts, da palatino nur den Text ändert und die Formeln nicht in derselben Schriftart setzt. Für Freunde der weitverbreiteten Times New Roman gibt es entsprechend txfonts.
Grundsätzlich sollte man beim Laden von Paketen darauf achten, ob sie in einer bestimmten Reihenfolge aufgerufen werden müssen, oder ob einige sich sogar gegenseitig ausschließen.
19 Stimmen: ![]()
07.01.2008, 19:03 Uhr
Opera - besser als
Daniel:
Ich benutze einfach beide, also Opera und Firefox, IE extrem selten!
07.01.2008, 17:59 Uhr
Digitale Bibliothe
Gast:
"Eine Installation auf Festplatte ist jedoch erst nach der Online-Registrierung
25.01.2007, 21:35 Uhr
Opera - besser als
Alex:
Ich kann mich nicht entscheiden:
F irefox oder Opera... Ich find Explorer zu
30.12.2006, 05:34 Uhr
www - mit oder ohn
Andy Zmuda:
Damals, als ich als Webmaster anfing, verlinkte ich einmal mit und einmal ohne.
17.08.2006, 23:51 Uhr
Opera - besser als
Heidi:
Zusätzlicher Vorteil für mich ist beim Opera das klasse Tabbed Browsing. So habe
26.05.2006, 03:04 Uhr
www - mit oder ohn
gk:
Ich bevorzuge als Standarddomain die Variante mit www. Ein Grund ist, daß
25.05.2006, 15:15 Uhr
Forum eröffnet...
Gunther Krauss:
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