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Die besten 3 Tips zum Thema Web Publishing

Schlagworte: SEO, Suchmaschinenoptimierung

So mögen Suchmaschinen Ihre Seiten

Um bei Suchanfragen möglichst gut gefunden zu werden, sollte die Seite suchmaschinenfreundlich sein, d.h. die Suchmaschine soll leicht wie möglich die relevanten Inhalte der Seite indizieren können. Das Wichtigste sind immer noch die Inhalte - wer keine echten Inhalte hat, kann mit diversen Tricks vielleicht die Suchmaschinen überlisten. Die Erfahrung zeigt, daß dies jedoch selten von langer Dauer ist, da die Suchmaschinenbetreiber recht gut diesen Tricks auf die Schliche kommen und häufig die tricksenden Seiten durch schlechte Plazierung bestrafen.

Gleichzeitig honorieren Suchmaschinen nicht nur echte Inhalte, sondern auch deren optimale Aufbereitung. Hier also einige Tips, wie sie das Suchmaschinenranking Ihrer Seiten verbessern können.

- Möglichst keine Frames verwenden, da Suchmaschinen sich mit Frameseiten nur schlecht anfreunden.

- Die Informationen sollten als HTML-Text vorliegen. Bilder, Flash oder mit Javascript generierter Text kann von Suchmaschinen nicht gelesen werden.

- Seiten sollten aussagekräftige Namen haben. seite12.html oder index.php?cat=12 werden in der Regel schlechter plaziert als meerschweinchen.html oder veranstaltung.html.

- Je mehr Links auf eine Seite zeigen, umso besser wird die Seite in der Regel plaziert. Dabei werden jedoch nur echte <a href=".."> Links berücksichtigt, Links in JavaScript oder JavaApplets können von den Suchmaschinen nicht berücksichtig werden.

- Auch die Linkbeschriftung ist wichtig, beispielsweise ist
Hier sind meine <a href="urlaub.html" Urlaubsbilder</a> sehr gut,
Meine Urlaubsbilder sind <a href="urlaub.html">hier</a> schlecht,
<a href="urlaub.html"><img src="strand.jpg"></a> sehr schlecht.

- Überschriften sollten als solche durch semantisches Markup (h1 - h6) gekennzeichnet werden, wichtige Stichworte entsprechend hervorgehoben werden.
<font size=4 color=red> Sommerurlaub</font> - der Suchroboter kann nicht erkennen, daß es sich hier um eine Überschrift handelt, er sieht ja nicht, daß der Text groß und rot ist.
<h1>Sommerurlaub</h1> - an dem h1 erkennt der Suchroboter, daß es eine Überschrift erster Stufe und somit ein wichtiger Begriff ist.
<b>Sylt</b> - für den Suchroboter ist das nur fetter Text.
<strong>Sylt</strong> - hier weiß er, daß es sich um wichtigen (stark betonten) Text handelt.

- Wichtig ist auch der Seitentitel title - wird er doch beim Suchergebnis als erstes angezeigt.
Mit <title>Neue Seite 1</title> unterscheidet man sich nicht von den anderen 14 Millionen Seiten. "Seite von Hans Dampf" ist da schon besser, "Modelleisenbahnen - Seite von Hans Dampf" ist - wenn Sie über Modelleisenbahnen berichten - noch besser.

<meta name="description" content="Kurze, präzise Beschreibung der Seite"> ist wichtig, weil diese Beschreibung oft bei dem Suchergebnis angezeigt wird.

- Auf <meta name="keywords" content="Geldverdienen, reich, kostenlos, Sex, MP3, Filme, Britney Spears"> kann man mittlerweile verzichten, da die Suchmaschinen die Stichwortliste kaum noch berücksichtigen, denn mit den "keywords" wurde früher häufig Schindluder getrieben. Sie sollten also wirklich nur relevante Stichworte angeben.

- Je mehr Text auf der Seite ist, umso häufiger wird sie in den Index aufgenommen. Die Verwendung von Synonymen bei wichtigen Stichworten kann auch von Vorteil sein, wer mal Briefträger, mal Postbote in seinem Text schreibt, wird unter beiden Stichworten gefunden. Wer jedoch meint, durch eine lange Liste von Stichwörtern und möglichen Synonymen sich hochmogeln zu können, erreicht unter Umständen den gegeteiligen Effekt:
Suchmaschinen erkennen mittlerweile schon, ob Stichworte Bestandteil des Textes sind, oder nur Teil einer Liste!

Fazit:
Wichtig sind erstens Inhalte - zweitens, daß diese Inhalte für Suchmaschinen zugänglich sind - drittens, daß der Inhalt richtig strukturiert und mit den passenden HTML-Elementen ausgezeichnet ist. Und an einer informativen, technisch fehlerfreien, benutzerfreundlichen und lebhaft geschriebenen Seite erfreuen sich nicht nur Suchmaschinen, sondern auch Ihre Besucher.

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Schlagworte: Autocomplete, Eingabefelder, Vorschläge

Vorschläge bei Eingabefeldern verhindern

Manche Browser haben die häufig nützliche Funktion, einen beim Ausfüllen eines Formulars zu unterstützen, indem sie automatisch eine Liste bereits eingegebener Begriffe anzeigen. Der Benutzer kann dieses Verhalten bei den meisten Browsern ein oder ausschalten. In gewissen Fällen ist diese Funktion jedoch kontraproduktiv - beispielsweise wenn der Seitenbetreiber dem Benutzer beim Ausfüllen eigene Vorschläge machen will. So zeigt beispielsweise Google Suggest beim Eintippen eines Suchwortes automatisch passende Suchbegriffe unterhalb des Eingabefeldes an. Damit diese Anzeige nicht mit der Anzeige der Browservorschläge kollidiert, müssen die Browservorschläge für das Feld ausgeschaltet werden. Dafür haben die meisten Browser das Attribut autocomplete vorgesehen. Mit autocomplete="off" schaltet man das Aufklappen der Liste bereits eingegebener Begriffe aus.

Diese Methode hat jedoch einen gravierenden Nachteil: das Attribut autocomplete ist kein gültiges HTML-Attribut und Seiten, die dieses benutzen sind somit nicht valide. Wer seine Seiten also valide halten will, muß auf JavaScript ausweichen. Zwar haben manche Benutzer JavaScript deaktiviert, aber da man das automatische Ausfüllen ja meistens deshalb ausschalten will, weil man eigene Vorschläge mit JavaScript (z.B. AJAX) anzeigen will, ist dies keine wesentliche Einschränkung.

Statt den Quelltext durch Angabe von autocomplete="off" zu verhunzen, kann man dies nach JavaScript auslagern. Dafür muß man an geeigneter Stelle (z.B. nach onload) folgende Anweisung ausführen:
document.getElementById('id_des_eingabefeldes').setAttribute('autocomplete','off');

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Schlagworte: Frames, Navigation, Suchmaschinen,

Frames - damit sie nicht zum GAU werden.

Trotz der mannigfachen Nachteile werden Frames immer noch sehr häufig bei der Gestaltung von Webseiten genutzt. Es gibt natürlich auch Fälle, wo der Einsatz von Frames sinnvoll sein kann - beispielsweise wenn zwei Texte auf einer Seite dargestellt werden sollen, um miteinander verglichen zu werden. Für die meisten Webseiten jedoch sind Frames nur die zweitbeste Lösung.

Wer serverseitige Techniken wie PHP oder SSI zur Verfügung hat, für den gilt noch nichtmal das Argument, Frames seien so praktisch, weil man die Navigation nur einmal erstellen müßte. Er kann die Navigation ja automatisch in jede Seite einbinden lassen. Wer jedoch nur HTML zur Verfügung hat und den Arbeitsaufwand scheut, jede einzelne Seite mit der Navigation zu versehen, für den ist der Einsatz von Frames möglicherweise legitim. Allerdings sollte man sich folgende Nachteile nochmal in Erinnerung rufen:

- Nicht alle Besucher können Frames anzeigen lassen. Es betrifft nicht nur diejenigen wenigen, die noch einen Uralt-Browser benutzen, sondern vielmehr Sehbehinderte, die Textbrowser oder Screenreader benutzen müssen.
- Suchmaschinen haben auch Probleme mit Frames. Zwar werden mittlerweile auch Frame-Unterseiten von den Suchmaschinen durchsucht, aber die Suchmaschinen können in der Regel keine logische Beziehung zwischen den einzelnen Frames erkennen.
- Obiges Problem wirkt sich auch für Besucher aus, die Ihre Seite mittels einer Suchmaschine gefunden haben. Sie werden nur auf die Unterseite geleitet und kriegen von dem ganzen Frameset nichts mit.
- Seiten mit Frames können nicht vernünftig verlinkt werden - entweder man verlinkt die Unterseite, dann ist die Navigation flöten, oder man verlinkt das Framset, dann landet man immer auf der Startseite, und nicht auf der eigentlich gewünschten Unterseite.

Um obigen Frame-GAU zu vermeiden, sollte man folgende Ratschläge beherzigen:

- Im Frameset sollte man einen noframes Bereich machen, in dem zumindest eine kurze Beschreibung der Seite stehen sollte und die wichtigsten Seiten verlinkt sein sollten.
- Auf jeder Frame-Unterseite sollte ein Link zur Startseite stehen. So landen Besucher, die via Suchmaschinen gekommen sind nicht in der Sackgasse.
- Zusätzlich kann man in jede Unterseite eine kleine JavaScript-Funktion einbauen, die das komplette Frameset nachlädt. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Benutzer JavaScript nicht ausgeschaltet hat. Das Nachladen des Framesets sollte nicht automatisch erfolgen (vielleicht will der Besucher ja tatsächlich nur die Unterseite ohne Navigation sehen, um sie auszudrucken). Vielmehr empfiehlt sich entweder ein Link oder eine Schaltfläche "Navigation laden", die die Aktion auslösen, oder, wenn die Aktion doch automatisch erfolgen soll, sollte zumindest eine Dialogbox kommen, wo der Benutzer das Nachladen abbrechen kann.

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